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Abmahnung IDO Interessenverband e.V. auf dawanda.de

Uns erreichen weitere wettbewerbsrechtliche Abmahnungen des IDO Interessenverband für das Rechts- und Finanzconsulting deutscher Online-Unternehmen e.v., die vornehmlich gegenüber Verkäuferinnen und Verkäufern auf der Plattform dawanda.de ausgesprochen werden.

 

Abmahnung IDO: Äußerste Vorsicht vor der Abgabe der Unterlassungserklärung

Die Abmahnungen sind mit äußerster Vorsicht zu behandeln. Eine Unterlassungserklärung sollte nicht abgegeben werden, bevor anwaltlicher Rat eingeholt wurde. Wie uns aus vielen Mandaten bekannt ist, legt es der IDO Interessenverband gerade darauf an, nach der Abgabe der Unterlassungserklärung Vertragsstrafen gegenüber den Abgemahnten geltend zu machen. Wird also im Zuge der Bearbeitung der Abmahnung und der damit verbundenen Abgabe der Unterlassungserklärung nicht sogleich auch dafür gesorgt, dass die geltend gemachten Wettbewerbsverstöße abgestellt werden, ist es nahezu sicher, dass in der Folge Zahlungsansprüche (Vertragsstrafe) aus der Unterlassungserklärung geltend gemacht werden. Es ist daher sehr wichtig, penibel darauf zu achten, das sowohl die Widerrufsbelehrung als auch die AGB vollständig und korrekt sind sowie jeglichen Informationspflichten nachgekommen wird.

Sofern sich die auf dawanda.de Abgemahnten nicht schon nach dem Erhalt der Abmahnung dazu entschlossen haben die Verkaufstätigkeit vollständig einzustellen, ist es sodann die Aufforderung zur Zahlung einer Vertragsstrafe durch den IDO – die pauschal mit 3.000,00 Euro angesetzt wird –, die die Abgemahnte mangels Liquidität in die Knie zwingt.

Über die vom IDO geltend gemachte Vertragsstrafe haben wir hier gesondert berichtet.

 

Zahlreiche Wettbewerbsverstöße auf dawanda.de

Gerade auf der Plattform dawanda.de, auf der viele Kleinunternehmer aktiv sind, die gerade aufgrund der Art der Angebote keine hohen Umsätze erzielen tümmeln, sich sehr viele Wettbewerbsverstöße. Grund dafür ist, dass zu oft die Kosten gescheut werden, die für die Erstellung wirksamer AGB oder die Belehrung in Bezug auf die rechtssichere Gestaltung des Verkaufsangebots durch einen Rechtsanwalt entstehen. Wir erleben es sehr oft, dass unter diesen Gegebenheiten AGB von anderen Verkäufern vollständig kopiert oder von vielen anderen Anbietern zusammengeschrieben werden. Gleiches gilt letztendlich für die Widerrufsbelehrung und das Impressum. Der Auftritt anderer Verkäufer steht insofern stets im Fokus und dient der eigenen Gestaltung des Verkaufsauftritts. Fehler, die andere Verkäufer machen, werden demnach einfach übernommen. In der Folge besteht die Gefahr des Erhalts einer wettbewerbsrechtlichen Abmahnung.

 

Inhalt der Abmahnung IDO Interessenverband e.V.

Fasst man die in letzter Zeit vom IDO ausgesprochenen Abmahnungen und die darin geltend gemachten Wettbewerbsverstöße zusammen, lässt sich schnell feststellen, dass Fehler innerhalb der Widerrufsbelehrung als Abmahngrund Nummer eins auszumachen sind. Fehler innerhalb der AGB schließen sich gleich an. Äußert gern wird auch beanstandet, dass der Abgemahnte nicht den Link zur OS-Plattform ausweist oder nicht darüber informiert, ob der Vertragstext durch den Verkäufer gesondert gespeichert wird.

Je nachdem wieviele Rechtsverstöße von dem IDO Interessenverband mit der Abmahnung beanstandet wurden, wird die Abgabe einer mehr oder weniger umfangreichen Unterlassungserklärung gefordert. Zudem wird in jeder Abmahnung ein Zahlungsanspruch von 232,05 Euro geltend gemacht.

 

Verhalten bei einer Abmahnung vom IDO Interessenverband

Wie aus den obigen Ausführungen ersichtlich geworden sein dürfte, ist es äußerst ratsam, sich unmittelbar nach dem Erhalt einer Abmahnung vom IDO mit einem Rechtsanwalt dahingehend zu beraten, wie die besehenden Rechtsverstöße schnellstmöglich abgestellt werden können und wie für einen rechtssicheren Internetauftritt gesorgt werden kann.

Die Beseitigung der Rechtsverstöße muss zeitgleich oder besser noch vor der Abgabe der Unterlassungserklärung erfolgen. Andernfalls – also bei einem Verstoß gegen die Unterlassungserklärung – droht die Geltendmachung einer Vertragsstrafe, die stets mit einem Betrag von 3.000,00 Euro beziffert wird.

Wir bieten eine kostenfreie Erstberatung. Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, lassen Sie uns diese zukommen. Wir werden uns anschließend schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzten und das weitere Vorgehen detailliert besprechen.

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