Internetrecht · IT-Recht · Hamburg
Anwalt für Internetrecht
in Hamburg
Kanzlei Wrase berät Unternehmen, Onlinehändler, Agenturen, Plattformanbieter, Selbstständige und Kreative zu Websites, Online-Shops, digitalen Verträgen, Plattformen, Abmahnungen, Domains, Online-Inhalten, Datenschutz und digitaler Werbung.
Die passende Seitenrolle: Diese Seite ist die zentrale Leistungs- und Themenübersicht für Internetrecht. Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Datenschutzrecht und KI-Recht werden auf eigenen spezialisierten Seiten vertieft.
Erste Einordnung anfragen
Schildern Sie kurz, ob es um einen Online-Shop, eine Website, einen digitalen Vertrag, eine Plattformentscheidung, eine Abmahnung, einen Domainkonflikt oder die Nutzung von Online-Inhalten geht. Nennen Sie bei Fristsachen das genaue Ablaufdatum.
040 228 682 10 →mail@lawst.de →
Eine Anfrage allein begründet keine Mandatsübernahme und wahrt keine Frist. Umfang und Kosten einer Beauftragung werden vorab geklärt. Hinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung.
- Website oder Shop?Geschäftsmodell, Zielgruppe, Bestellweg, Rechtstexte, eingesetzte Dienste und tatsächliche technische Abläufe zusammen prüfen.
- Abmahnung oder Frist?Vollständige Unterlagen sichern, keine vorschnelle Erklärung abgeben und jeden geltend gemachten Anspruch getrennt bewerten.
- Plattform oder Account?Entscheidung, Begründung, Nutzungsbedingungen, Screenshots, interne Beschwerdewege und wirtschaftliche Folgen dokumentieren.
- Digitalvertrag oder Projekt?Leistungsumfang, Abnahme, Änderungen, Nutzungsrechte, Daten, Haftung, Laufzeit und Exit vor Vertragsschluss eindeutig regeln.
Leistung und Orientierung
Wobei hilft ein Anwalt für Internetrecht?
Internetrecht ist kein einzelnes Gesetz, sondern ein Querschnitt aus Vertragsrecht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Markenrecht, Datenschutzrecht, Plattformregulierung und IT-Recht. Welche Vorschriften greifen, hängt vom Geschäftsmodell, von den beteiligten Personen, der technischen Umsetzung und dem konkreten Konflikt ab.
Kurzantwort: Ein Anwalt für Internetrecht gestaltet digitale Angebote und Verträge rechtssicher, ordnet Plattform- und Inhaltskonflikte ein und vertritt bei Abmahnungen, Ansprüchen oder gerichtlichen Verfahren. Entscheidend ist, nicht nur Texte zu prüfen, sondern den tatsächlichen Bestellweg, Datenfluss, Leistungsprozess und technischen Einsatz zu verstehen.
Digitale Angebote rechtssicher aufbauen
Website, Online-Shop, Plattform, App, Newsletter, Rechtstexte und Geschäftsprozesse werden aufeinander abgestimmt.
Website und Shop →IT-Projekte und Nutzungsrechte regeln
Leistung, Abnahme, Change Requests, Lizenzen, Daten, Haftung, Laufzeit und Exit werden belastbar vereinbart.
Digitale Verträge →Abmahnungen und Plattformstreit lösen
Anspruch, Frist, Beweise, Unterlassung, Zahlung und strategische Handlungsoptionen werden getrennt geprüft.
Konflikte bearbeiten →Website und E-Commerce
Website und Online-Shop: Rechtstexte müssen zum tatsächlichen Ablauf passen
Ein Online-Angebot ist nur dann rechtlich belastbar, wenn sichtbare Informationen, technische Gestaltung und tatsächlicher Geschäftsprozess übereinstimmen. Ein korrekt formulierter Text löst das Problem nicht, wenn der Checkout, ein Cookie-Banner, eine Preisangabe oder eine Bestellbestätigung anders funktioniert als beschrieben.
| Prüfbereich | Typische Frage | Rechtliches Ziel |
|---|---|---|
| Anbieterkennzeichnung | Sind die nach § 5 DDG erforderlichen Angaben leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar? | Klare Identität und erreichbare Kontaktangaben. |
| Vertragsschluss | Wann entsteht der Vertrag, welche Schritte führen zur Bestellung und wie werden Eingabefehler korrigiert? | Nachvollziehbarer Bestellprozess ohne widersprüchliche Erklärungen. |
| Verbraucherinformation | Werden Preise, Lieferbedingungen, Laufzeit, Kündigung, Gewährleistung und wesentliche Produkteigenschaften rechtzeitig erklärt? | Vollständige und verständliche Information vor der Bestellung. |
| Widerruf | Besteht ein Widerrufsrecht, wann beginnt die Frist und muss eine elektronische Widerrufsfunktion bereitgestellt werden? | Rechtskonforme Belehrung und technisch funktionsfähiger Widerrufsweg. |
| Barrierefreiheit | Fallen Angebot oder Dienstleistung in den Anwendungsbereich des BFSG und greifen Ausnahmen? | Rechtliche und technische Anforderungen früh in das Projekt integrieren. |
Bei Verbraucherverträgen im elektronischen Geschäftsverkehr können insbesondere die Informationspflichten des BGB und EGBGB, die Gestaltung der Bestellschaltfläche, das Widerrufsrecht und besondere Regeln für digitale Produkte hinzutreten. Für bestimmte Produkte und Dienstleistungen gilt seit dem 28.6.2025 zusätzlich das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Ob die jeweilige Pflicht greift, muss anhand des konkreten Angebots und möglicher Ausnahmen geprüft werden.
Auch Allgemeine Geschäftsbedingungen müssen zum Geschäftsmodell passen. Sie sollten Zahlungsablauf, Liefer- oder Leistungsumfang, Gewährleistung, Laufzeit, Kündigung, Haftung und gegebenenfalls Nutzungsrechte eindeutig regeln. Standardvorlagen reichen häufig nicht aus, wenn Marktplätze, Abonnements, digitale Inhalte, personalisierte Leistungen oder internationale Vertriebswege hinzukommen.
Offizielle Grundlagen: § 5 DDG, § 312j BGB, § 355 BGB, § 356a BGB, § 327 BGB und BFSG.
Digitale Zusammenarbeit
Digitale Verträge und IT-Projekte: Leistung, Rechte und Exit vorab klären
Viele Internetrechtsstreitigkeiten beginnen nicht mit einem Gesetzesverstoß, sondern mit einem unklaren Leistungsbild. Auftraggeber und Dienstleister verstehen unter einer fertigen Website, einer Softwarefunktion, einer Kampagne oder einem Plattformprojekt häufig etwas anderes. Je später diese Differenz sichtbar wird, desto größer werden Kosten, Verzögerung und Beweisprobleme.
Verträge sollten den tatsächlichen Projektablauf abbilden: Wer schuldet welches Ergebnis, welche Mitwirkung ist erforderlich, wann wird geprüft oder abgenommen, wie werden Änderungen beauftragt und wem stehen Quellcode, Gestaltungen, Inhalte, Daten und Nutzungsrechte zu?
- LeistungsbeschreibungFunktionen, Schnittstellen, Systeme, Inhalte, Qualitätsmerkmale und ausgeschlossene Leistungen konkret benennen.
- ProjektsteuerungMeilensteine, Mitwirkung, Testverfahren, Abnahme, Fehlerklassen und Change Requests verbindlich regeln.
- NutzungsrechteSoftware, Design, Texte, Fotos, Videos, Datenbanken, Domains und Arbeitsergebnisse eindeutig zuordnen.
- Daten und DienstleisterHosting, Cloud, Unterauftragnehmer, Datenschutzrollen, Datensicherung, Migration und Löschung festlegen.
- Haftung und VerfügbarkeitService Levels, Reaktionszeiten, Gewährleistung, Haftungsgrenzen und Versicherungsschutz sachgerecht abstimmen.
- Laufzeit und ExitKündigung, Herausgabe, Exportformate, Zugangsdaten, Übergabeunterstützung und Fortnutzung nach Vertragsende regeln.
Bei digitalen Produkten für Verbraucher gelten zusätzlich die §§ 327 ff. BGB. Sie enthalten besondere Anforderungen an Bereitstellung, Vertragsmäßigkeit, Aktualisierungen und Rechtsbehelfe. Im unternehmerischen Bereich hängt die rechtliche Einordnung stärker von der vereinbarten Leistung und der tatsächlichen Umsetzung ab.
Marktplätze, soziale Netzwerke und Hosting
Plattformen und Accounts: Sperrung, Entfernung und Beschwerde richtig einordnen
Unternehmen und Kreative hängen wirtschaftlich häufig von Marktplätzen, sozialen Netzwerken, App-Stores, Hostingdiensten oder Werbekonten ab. Wird ein Angebot entfernt, ein Konto beschränkt oder ein Beitrag gesperrt, treffen Vertragsrecht, Plattformbedingungen, der Digital Services Act und je nach Inhalt weitere Rechtsgebiete aufeinander.
- 01Sichern
Entscheidung dokumentieren
Hinweis, Begründung, Kontoansicht, URL, Zeitpunkt, Reichweite und wirtschaftliche Auswirkungen vollständig sichern.
- 02Zuordnen
Regel und Rechtsgrund prüfen
Nutzungsbedingungen, geltend gemeldeter Inhalt, Vertrag, gesetzliche Pflicht und mögliche Rechte Dritter auseinanderhalten.
- 03Beschweren
Interne Wege nutzen
Beschwerde- und Einspruchsverfahren fristgerecht, konkret und mit den vorhandenen Nachweisen durchlaufen.
- 04Durchsetzen
Weitere Schritte bewerten
Wiederherstellung, Unterlassung, Auskunft, Schadensersatz oder einstweiliger Rechtsschutz werden nach Dringlichkeit geprüft.
Der Digital Services Act regelt für Vermittlungsdienste unter anderem Transparenz, Melde- und Abhilfeverfahren sowie Begründungs- und Beschwerdepflichten. Die Pflichten unterscheiden sich nach Art und Größe des Dienstes. Für einen konkreten Accountstreit bleiben außerdem Vertrag, anwendbare Plattformregeln und die Rechte am beanstandeten Inhalt entscheidend.
Offizielle Grundlagen: Digital Services Act und Digitale-Dienste-Gesetz.
Konflikt und Verteidigung
Abmahnungen und Ansprüche im Internetrecht getrennt prüfen
Eine Abmahnung im digitalen Umfeld kann unterschiedliche Rechtsgebiete betreffen. Ein fehlerhafter Online-Shop führt zu anderen Prüfungen als ein fremdes Foto, eine Markenverwendung in einer Anzeige oder eine unzulässige Werbe-E-Mail. Deshalb sollte weder pauschal gezahlt noch eine beigefügte Unterlassungserklärung ungeprüft unterschrieben werden.
| Vorwurf | Typische Prüfung | Passende Vertiefung |
|---|---|---|
| Wettbewerbsverstoß | Anspruchsberechtigung, konkrete geschäftliche Handlung, Pflichtverstoß, Unterlassung und Kosten. | Wettbewerbsabmahnung |
| Urheberrechtsverletzung | Schutz, Rechtekette, Lizenz, konkrete Nutzung, Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz. | Anwalt für Urheberrecht |
| Markenrechtsverletzung | Schutzrecht, Zeichenbenutzung, Waren- oder Dienstleistungsnähe, Verwechslungsgefahr und Ansprüche. | Markenabmahnung |
| Unterlassungserklärung | Verbotsumfang, kerngleiche Verstöße, Vertragsstrafe, praktische Umsetzbarkeit und Folgerisiken. | Unterlassungserklärung |
Zu Beginn werden Fristen, Zustellung, Anspruchsteller, behaupteter Verstoß und Beweismittel gesichert. Anschließend sind Unterlassung, Auskunft, Beseitigung, Schadensersatz und Kosten jeweils getrennt zu prüfen. Eine außergerichtliche Lösung kann sinnvoll sein, darf aber keine dauerhaft nicht beherrschbare Verpflichtung schaffen.
Content, Kennzeichen und Kommunikation
Online-Inhalte, Domains und Reputation rechtlich schützen
Texte, Bilder, Videos, Musik, Software, Marken, Namen und Domains bilden häufig den wirtschaftlichen Kern eines digitalen Angebots. Gleichzeitig können Beiträge, Bewertungen, Suchergebnisse oder Social-Media-Inhalte Persönlichkeits- und Unternehmensrechte beeinträchtigen. Die rechtliche Einordnung richtet sich nach Inhalt, Kontext, Tatsachengrundlage, Nutzerkreis und konkreter Verwendung.
Inhalte und Nutzungsrechte
Urheberschaft, Lizenzumfang, Bearbeitung, Plattformrechte, Quellen, Laufzeit und wirtschaftliche Nutzung werden geprüft.
Marken, Namen und Domains
Bezeichnung, Kennzeichenfunktion, Priorität, Domainnutzung, Weiterleitung und Verwechslungsgefahr sind voneinander abzugrenzen.
Bewertungen und Reputation
Tatsachenbehauptung, Werturteil, Beleidigung, Nachweis, Plattformmeldung und mögliche Ansprüche werden im Kontext bewertet.
Bei Domains genügt der bloße Besitz einer Adresse nicht für jede rechtliche Position. Entscheidend können Namensrechte, Markenrechte, Unternehmenskennzeichen, Priorität, Nutzung und die konkrete Weiterleitung sein. Bei Inhalten sollte vor einer Kontaktaufnahme stets zuerst die Beweislage gesichert werden.
Daten, Cookies und Werbung
Datenschutz und Online-Werbung: Technik, Einwilligung und Inhalt zusammenführen
Websites und digitale Kampagnen verarbeiten häufig personenbezogene Daten und greifen zugleich auf Informationen in Endgeräten zu. Deshalb müssen mehrere Ebenen getrennt geprüft werden. § 25 TDDDG betrifft insbesondere das Speichern oder Auslesen von Informationen im Endgerät. Die anschließende Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach der DSGVO. Für elektronische Werbung können zusätzlich insbesondere die Anforderungen des § 7 UWG gelten.
- Consent und DiensteCookie-Banner, Einwilligung, Widerruf, technisch erforderliche Dienste und tatsächliche Ladeprozesse abgleichen.
- Tracking und AnalyseAnbieter, Datenübermittlung, Rechtsgrundlage, Speicherdauer, Auftragsverarbeitung und Drittstaatenbezug prüfen.
- Formulare und externe InhalteKontaktformulare, Captcha, Videos, Karten, Schriften, Widgets und Social Plugins technisch und rechtlich einordnen.
- Newsletter und WerbungEinwilligung, Double Opt-in, Nachweis, Bestandskundenausnahme, Abmeldung und Werbewiderspruch pro Kanal prüfen.
- DatenschutzerklärungSichtbare Hinweise müssen die tatsächlichen Datenflüsse vollständig, verständlich und aktuell wiedergeben.
- DatenpanneBei Sicherheitsvorfällen Risiko, Meldepflicht, Betroffeneninformation und Dokumentation unverzüglich bewerten.
Datenschutz wird auf der eigenen Leistungsseite vertieft. Für Werbe-E-Mails besteht zusätzlich eine Spezialseite zum Nachweis der Einwilligung.
Anwalt für Datenschutzrecht → · Double Opt-in und Einwilligungsnachweis →
Offizielle Grundlagen: DSGVO, § 25 TDDDG und § 7 UWG.
Rechtsstand 2.10.2026
Aktueller Rechtsrahmen für digitale Angebote
Welche Vorschriften gelten, lässt sich nicht allein aus der Bezeichnung „Website“, „App“ oder „Plattform“ ableiten. Maßgeblich sind Funktion, Zielgruppe, Vertragstyp, Datenverarbeitung, Inhalte und Marktrolle. Die folgende Übersicht dient als Orientierung; sie ersetzt keine Prüfung des konkreten Geschäftsmodells.
| Regelungsbereich | Typische Bedeutung |
|---|---|
| DDG und Digital Services Act | Anbieterinformationen, Vermittlungsdienste, Plattformpflichten, Melde- und Beschwerdeverfahren sowie Aufsicht. |
| BGB und EGBGB | Vertragsschluss, Verbraucherinformation, Widerruf, digitale Produkte, Gewährleistung, Laufzeit und Kündigung. |
| UWG | Irreführung, Informationspflichten, aggressive geschäftliche Handlungen, elektronische Werbung und Abmahnungen. |
| UrhG und MarkenG | Online-Inhalte, Software, Fotos, Videos, Musik, Kennzeichen, Anzeigen, Domains, Lizenzen und Verletzungsansprüche. |
| DSGVO und TDDDG | Personenbezogene Daten, Cookies, Tracking, Formulare, Dienstleister, Datenpannen und Betroffenenrechte. |
| BFSG | Barrierefreiheitsanforderungen für bestimmte Produkte und Dienstleistungen, einschließlich erfasster E-Commerce-Dienste. |
| Data Act und DADG | Zugang zu und Nutzung von Daten vernetzter Produkte, Datenweitergabe, Vertragsklauseln und nationale Durchsetzung. |
| KI-Verordnung | Risikobasierte Pflichten für bestimmte KI-Systeme, Anbieter, Betreiber und konkrete Einsatzszenarien. |
Neue digitale Vorgaben sollten nicht isoliert in Rechtstexte eingefügt werden. Zuerst ist zu klären, ob das konkrete Produkt, die Dienstleistung oder die Marktrolle überhaupt erfasst wird. Danach werden technische, organisatorische und vertragliche Maßnahmen gemeinsam umgesetzt.
Offizielle Grundlagen: DDG, Digital Services Act, BFSG, Data Act, DADG und KI-Verordnung.
Mandatsablauf
So läuft die anwaltliche Prüfung im Internetrecht ab
Der Prüfungsumfang richtet sich nach dem Anliegen. Bei einem geplanten Angebot stehen Geschäftsmodell, Nutzerweg, Verträge und Technik im Mittelpunkt. In einem Konflikt entscheiden Frist, Beweise, Anspruchsgrundlage und wirtschaftliches Ziel über das weitere Vorgehen.
- 01Anliegen
Sachverhalt und Ziel ordnen
Projekt, Vertrag, Plattformentscheidung, Abmahnung oder Anspruch werden mit den maßgeblichen Fristen und Beteiligten erfasst.
- 02Tatsachen
Technik und Unterlagen prüfen
Website, Bestellweg, Datenfluss, Screenshots, Verträge, Kommunikation, Inhalte und Nachweise werden zusammengeführt.
- 03Recht
Risiken und Optionen bewerten
Anwendbare Vorschriften, Ansprüche, Einwendungen, Kosten, Dringlichkeit und praktikable Lösungswege werden abgewogen.
- 04Umsetzung
Gestalten oder vertreten
Kanzlei Wrase erstellt oder prüft Dokumente, begleitet die Umsetzung und übernimmt bei Bedarf Korrespondenz und Verfahren.
Welche Unterlagen helfen bei der Prüfung?
- Website oder AppURL, Testzugang, Screenshots und Beschreibung des Nutzer- oder Bestellwegs.
- Verträge und RechtstexteAGB, Angebote, Leistungsbeschreibungen, Lizenzen, Datenschutzhinweise und Vereinbarungen.
- Abmahnung oder BehördenschreibenVollständiges Dokument mit Anlagen, Zustellungsdatum, Fristen und bisheriger Korrespondenz.
- PlattformfallEntscheidung, Begründung, Richtlinien, Beschwerdeverlauf und wirtschaftliche Auswirkungen.
- Technische InformationenDienstleister, Schnittstellen, Tracking, Hosting, Datenflüsse und eingesetzte Systeme.
- BeweismittelScreenshots, URLs, Archive, Originaldateien, Quellnachweise, Rechnungen und Nutzungsstatistiken.
Kanzlei Wrase
Anwalt für Internetrecht in Hamburg und bundesweit
Internetrechtliche Mandate lassen sich häufig vollständig digital bearbeiten. Entscheidend sind eine klare Zielsetzung, vollständige Unterlagen und die Verbindung von rechtlicher Prüfung mit dem tatsächlichen technischen oder geschäftlichen Ablauf. Persönliche Termine sind in der Hamburger HafenCity möglich.

Rechtsanwalt Björn Wrase
Kanzlei Wrase berät Unternehmen, Selbstständige und betroffene Personen zu Websites, Online-Shops, digitalen Verträgen, Plattformen, Abmahnungen, Online-Inhalten, Domains, Datenschutz und digitaler Werbung. Vor dem weiteren Vorgehen werden Prüfungsumfang, Unterlagen, Risiken und Kosten einer Beauftragung geklärt.
Kanzlei Wrase
Am Kaiserkai 69
20457 Hamburg · Deutschland
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Die zentrale Internetrechtsseite führt zu den spezialisierten Rechtsgebieten und konkreten Online-Themen, ohne deren Suchintentionen zu vermischen.
Häufige Fragen
FAQ zum Anwalt für Internetrecht
Was gehört zum Internetrecht?
Internetrecht umfasst je nach Fall insbesondere Vertragsrecht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Markenrecht, Datenschutzrecht, Persönlichkeitsrecht, Plattformregulierung und IT-Recht. Entscheidend ist nicht der Oberbegriff, sondern der konkrete digitale Vorgang.
Was ist der Unterschied zwischen Internetrecht und IT-Recht?
Die Begriffe überschneiden sich. Internetrecht beschreibt häufig rechtliche Fragen digitaler Kommunikation, Online-Angebote und Plattformen. IT-Recht betrifft zusätzlich besonders Software, Systeme, IT-Projekte, Cloudleistungen und technische Vertragsbeziehungen. Für die Mandatsbearbeitung zählt die konkrete Leistung oder Streitfrage.
Wann sollte ein Unternehmen vor dem Start eines Online-Angebots anwaltliche Beratung einholen?
Die Prüfung sollte erfolgen, bevor Geschäftsmodell, Checkout, Rechtstexte und technische Dienste feststehen. Dann lassen sich Verbraucherinformation, Vertragsstruktur, Nutzungsrechte, Datenschutz, Werbung und Barrierefreiheit ohne teure spätere Umgestaltung zusammenführen.
Reichen Generatoren oder Standardvorlagen für AGB, Impressum und Datenschutz?
Vorlagen können einen Ausgangspunkt bilden. Sie ersetzen keine Prüfung, ob Texte, technischer Ablauf und tatsächliche Daten- oder Leistungsprozesse übereinstimmen. Besondere Geschäftsmodelle, Plattformen, digitale Produkte oder internationale Bezüge erfordern regelmäßig Anpassungen.
Was ist nach einer Sperrung oder Inhaltsentfernung auf einer Plattform zu tun?
Sichern Sie die Entscheidung, Begründung, Screenshots, URL, Kontoangaben und den bisherigen Beschwerdeverlauf. Prüfen Sie die interne Beschwerdefrist. Danach sind Nutzungsbedingungen, gesetzlicher Rechtsrahmen, Rechte am Inhalt und mögliche weitere Schritte einzuordnen.
Wie sollte auf eine Abmahnung wegen eines Online-Angebots reagiert werden?
Frist und Zustellung sollten sofort dokumentiert und die vollständige Abmahnung einschließlich Anlagen gesichert werden. Zahlen Sie nicht vorschnell und unterschreiben Sie keine beigefügte Unterlassungserklärung ungeprüft. Anspruch, Verbotsumfang, Auskunft, Schadensersatz und Kosten sind getrennt zu bewerten.
Welche Rechtsgebiete sind bei Social Media besonders relevant?
Je nach Nutzung greifen Urheberrecht, Markenrecht, Persönlichkeitsrecht, Wettbewerbsrecht, Datenschutzrecht und Plattformregeln. Bei Werbung kommen Kennzeichnung, Irreführung und Einwilligungsfragen hinzu. Ein Repost oder eine Namensnennung ersetzt keine erforderliche Lizenz.
Kann Kanzlei Wrase bundesweit im Internetrecht vertreten?
Ja. Kanzlei Wrase hat ihren Sitz in Hamburg und bearbeitet internetrechtliche Beratungen, Vertragsprüfungen, Abmahnungen, Plattformfälle und Gerichtsverfahren bundesweit. Viele Vorgänge können vollständig digital bearbeitet werden.
Geschäftsmodell verstehen · Risiko einordnen · Lösung umsetzen
Internetrechtsfrage prüfen lassen
Senden Sie die vorhandenen Unterlagen und nennen Sie eine gesetzte Frist. Kanzlei Wrase klärt mit Ihnen, welche Prüfung erforderlich ist und welche Kosten bei einer Beauftragung entstehen.
