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Bildabmahnung · Frommer Legal / Waldorf Frommer

Abmahnung von
August Image erhalten?

Sie haben eine Bildabmahnung im Namen der August Image LLC erhalten? Klären Sie, welches Foto betroffen ist, wer die Rechte verfolgen darf und was Ihre Lizenz erlaubt. Kanzlei Wrase prüft die Unterlassungserklärung, Zahlungsforderungen und Ihre Verteidigungsmöglichkeiten.

Der Ratgeber erste Schritte nach einer Bildabmahnung bietet allgemeine Orientierung. Hier stehen August Image, die konkrete Bildlizenz und die Anspruchsverfolgung durch Frommer Legal im Mittelpunkt, nicht Film-Filesharing.

Ihre Abmahnung prüfen lassen

Nennen Sie bitte die Frist und ob Sie bereits geantwortet, unterschrieben oder gezahlt haben. Bei unmittelbar drohendem Fristablauf nehmen Sie zusätzlich telefonisch Kontakt auf.

040 228 682 10 →mail@lawst.de →

Dateien mitsenden? Auf der Kontaktseite können Sie Abmahnungen und andere Unterlagen direkt hochladen.

Eine Anfrage allein begründet keine Mandatsübernahme und wahrt keine Frist. Umfang und Kosten einer Beauftragung klärt die Kanzlei vorab mit Ihnen. Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie in der Datenschutzerklärung.

  1. Frist und Unterlagen sichern. Notieren Sie das Fristende und bewahren Sie Schreiben und Anlagen vollständig auf.
  2. Bild und Freigabe zuordnen. Erfassen Sie Bildkennung, Fundstelle, Nutzungszeitraum und vorhandene Lizenzbelege.
  3. Nicht ungeprüft festlegen. Unterschrift, Auskunft und Zahlung haben unterschiedliche Folgen.

Wer ist August Image und welche Rolle hat Frommer Legal?

August Image, LLC tritt unter AUGUST als Bildagentur auf. Das Unternehmen beschreibt sein Angebot als eine „rights managed“ Bildkollektion und vertritt Fotografen für redaktionelle und kommerzielle Lizenzierungen, unter anderem in den Bereichen Porträt, Lifestyle, Beauty und Fashion. Das bedeutet nicht, dass jedes angebotene Foto für jede Veröffentlichung freigegeben ist.

Auf der eigenen Seite zur Urheberrechtsdurchsetzung nennt August Image ausdrücklich Frommer Legal als Partner. Die Kanzlei ist auch unter ihrer früheren Bezeichnung Waldorf Frommer bekannt. Diese Einordnung erklärt den Absender einer entsprechenden Abmahnung, beweist aber weder die Echtheit eines konkreten Schreibens noch die Berechtigung sämtlicher darin erhobener Ansprüche.

Prüfen Sie deshalb Absender, Aktenzeichen, Anspruchsteller und Anlagen. Bei Zweifeln sollte die Echtheit über unabhängig ermittelte Kontaktdaten geklärt werden. Unterschiedliche Kanzlei- oder Agenturnamen allein machen eine Abmahnung weder berechtigt noch unwirksam.

Unternehmensquellen: Selbstdarstellung von AUGUST und August Image zur Rechteverfolgung.

Bildzuordnung und Rechtekette getrennt prüfen

Nach deutschem Urheberrecht ist der Schöpfer des Werkes Urheber, bei einer Fotografie also die fotografierende natürliche Person. Die LLC wird durch Vertrieb oder Lizenzierung nicht zur Urheberin. Das folgt aus § 7 UrhG; einfache Lichtbilder schützt § 72 UrhG.

Davon zu unterscheiden sind Nutzungsrechte nach § 31 UrhG und die Berechtigung zur Anspruchsverfolgung. August Image kann etwa ausschließliche Nutzungsrechte innehaben oder Zahlungsansprüche durch Abtretung erworben haben. Wer sich auf eine Ermächtigung zur Verfolgung fremder Rechte beruft, muss deren Inhalt und rechtliche Voraussetzungen darlegen. Eine Agenturbezeichnung auf einer Website beantwortet diese Fragen nicht abschließend.

Ordnen Sie das beanstandete Motiv anhand der Bildnummer, des Fotografennamens, der Anlage und Ihrer tatsächlichen Veröffentlichung zu. Ein anderer Ausschnitt oder eine bearbeitete Datei muss nachvollziehbar demselben Ausgangsbild zugeordnet werden. Die Rechtekette muss auch die betroffene Nutzungsart, den Zeitraum und gegebenenfalls weitere beteiligte Agenturen erfassen.

Fehlende Nachweise begründen Prüfbedarf, aber nicht automatisch eine vollständige Abwehr. Auch Unterlassung, Lizenzschaden und ein Anspruch wegen fehlender Urheberbenennung können unterschiedliche Berechtigungsnachweise erfordern.

Vorschau, redaktionelle Freigabe und Werbung sind nicht dasselbe

Die von August Image verlinkten Lizenzbedingungen unterscheiden den Zugang zu Bildmaterial, interne Layout- beziehungsweise Prüfzwecke und eine lizenzierte Endnutzung. Die Rechnung und die konkrete Freigabe sind für den Nutzungsumfang besonders wichtig. Ein Download allein ist deshalb kein sicherer Nachweis einer Veröffentlichungslizenz.

Vergleichen Sie den vereinbarten Verwendungszweck mit der tatsächlichen Nutzung. Eine Freigabe für einen redaktionellen Beitrag deckt nicht automatisch eine Werbeanzeige oder einen anderen Unternehmensauftritt. Prüfen Sie Medium, Dauer, Gebiet, Bearbeitung und Weitergabe. Die heute verlinkten Bedingungen ersetzen dabei nicht die Fassung, die beim damaligen Erwerb vereinbart wurde.

Bei Porträts sind Bildlizenz und erforderliche Freigaben abgebildeter Personen außerdem getrennte Fragen. AUGUST weist selbst darauf hin, dass nicht alle Bilder über Model Releases verfügen. Das ist ein zusätzlicher Prüfpunkt, kein Beleg für die Berechtigung der konkreten Abmahnung.

Wenn eine Webagentur oder Redaktion das Foto beschafft hat

Fordern Sie die Bildrechnung, Lizenzbestätigung und den damaligen Auftrag an. Entscheidend ist, ob die Berechtigung die Veröffentlichung für Ihr Unternehmen oder Projekt einschließt. Eine Rechnung über die Website oder ein vorhandener Bildordner reichen als Lizenznachweis nicht aus. Auch die Bezeichnung „Stockfoto“ bedeutet weder kostenfrei noch uneingeschränkt nutzbar.

Mögliche Ansprüche gegen die Webagentur sind von der Verteidigung gegen den Rechteinhaber zu trennen. Der Hinweis, ein Dienstleister habe das Bild ausgewählt, beseitigt die eigene Verantwortlichkeit nicht automatisch. Sichern Sie die Korrespondenz, bevor Zugänge oder Dateien verändert werden.

Quelle zu Zugang und Lizenzumfang: AUGUST Content License Agreement (PDF), insbesondere Lizenzumfang, Vorschau und Nutzungseinschränkungen. Ob einzelne Bedingungen Vertragsbestandteil wurden und wirksam sind, ist gesondert zu prüfen.

Schadensersatz braucht eine nachvollziehbare Grundlage

Ein Schadensersatzanspruch setzt nach § 97 Abs. 2 UrhG eine rechtswidrige Verletzung und vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln voraus. Beseitigung und Unterlassung sind davon getrennt zu prüfen. Dass Ihnen eine fehlende Berechtigung nicht bewusst war, schließt Fahrlässigkeit nicht automatisch aus.

Angemessene Lizenz statt pauschaler Forderung

Bei der Lizenzanalogie ist zu ermitteln, welche angemessene Vergütung für die konkrete Nutzung angefallen wäre. Relevant sind insbesondere Verwendungszweck, Dauer, Umfang und wirtschaftlicher Wert. Eine nachgewiesene, am Markt durchgesetzte eigene Lizenzierungspraxis hat erhebliches Gewicht. Eine Preisbehauptung allein belegt jedoch nicht, dass der verlangte Betrag für Ihre Nutzung angemessen ist.

Die MFM-Honorarempfehlungen gelten nicht automatisch. Ob sie als Schätzgrundlage passen, hängt unter anderem von der betroffenen Fotografie und der einschlägigen Lizenzpraxis ab. Der BGH hat diese Einzelfallprüfung im Urteil vom 13.9.2018, I ZR 187/17, hervorgehoben. Die Entscheidung betrifft kein August-Image-Verfahren und gibt dafür keinen festen Schadensbetrag vor.

Benennung und vertragliche Pauschalen gesondert bewerten

§ 13 UrhG schützt die Anerkennung der Urheberschaft. Ein fehlender Fotografenhinweis kann zusätzlichen Schadensersatz begründen. Das Gesetz schreibt aber keinen pauschalen Zuschlag von 100 % vor. Zu prüfen sind Benennungsvereinbarung, ein möglicher wirksamer Verzicht, Anspruchsberechtigung und Höhe. Ein fehlender Agenturhinweis ist nicht ohne Weiteres mit einer Verletzung des persönlichen Benennungsrechts gleichzusetzen.

Beruft sich die Forderung auf vertragliche Aufschläge oder ein Mehrfaches einer Lizenzgebühr, muss zunächst geklärt werden, ob die betreffende Regelung überhaupt gilt und wirksam ist. Vertragliche Pauschalen sind kein deutscher gesetzlicher Schadensersatztarif. Auch ein gewerblicher Einsatz rechtfertigt keine ungeprüfte Doppelbewertung, wenn er bereits im Ausgangshonorar berücksichtigt ist.

Rechtsprechung im Volltext: BGH, 13.9.2018, I ZR 187/17, insbesondere Rn. 18–24.

Die Beiträge zu Schadensersatz bei unerlaubter Bildnutzung und zur MFM-Tabelle bei Bilderklau erläutern die Berechnungsgrundlagen. Sie sind überwiegend aus Sicht der Rechteinhaber geschrieben; die dortigen Grundlagen helfen auch bei der Prüfung einer gegen Sie gerichteten Forderung.

Unterlassungserklärung und Vertragsstrafe nicht ungeprüft akzeptieren

Besteht ein Unterlassungsanspruch, muss eine Erklärung die Wiederholungsgefahr ausreichend ausräumen. Zunächst ist aber zu klären, ob dieser Anspruch überhaupt besteht. Eine pauschale Empfehlung, jede Erklärung zu verweigern oder stets zu modifizieren, wird dem Einzelfall nicht gerecht.

Zu prüfen sind das erfasste Foto, die verbotenen Handlungen, die Vertragsstrafenregelung und zusätzliche Anerkenntnisse oder Zahlungszusagen. Eine Anpassung kann zu weitgehende Verpflichtungen vermeiden. Ein zu eng formulierter Text kann dagegen unzureichend sein und gerichtliche Schritte nicht verhindern.

Vertragsstrafen entstehen nicht allein durch den Zugang der Abmahnung. Eine wirksame Vereinbarung und deren Verletzung sind erforderlich. Einen allgemeinen Mindestbetrag gibt es hier nicht. Ob ein fester Betrag oder eine nach billigem Ermessen zu bestimmende, gerichtlich überprüfbare Strafe vereinbart wird, muss anhand des Risikos beurteilt werden. Mehrere Fundstellen bedeuten nicht automatisch mehrere getrennte Vertragsstrafen.

Gesetzliche Grundlagen: § 339 BGB und § 315 BGB.

Entfernung und Beweissicherung abstimmen

Eine unberechtigte Nutzung sollte nicht unnötig fortgesetzt werden. Sichern Sie die für die Prüfung erforderlichen Nachweise und beenden Sie die rechtswidrige öffentliche Abrufbarkeit. Nur die Einbindung zu entfernen kann zu wenig sein, wenn die Datei, Vorschaubilder oder weitere Fassungen weiterhin öffentlich erreichbar sind.

Maßnahmen gegenüber Suchmaschinen, Plattformen oder anderen Dritten richten sich nach der konkreten Verpflichtung, den Einflussmöglichkeiten und der Zumutbarkeit. Eigenständige fremde Veröffentlichungen sind nicht mit eigenen fortwirkenden Störungen gleichzusetzen. Eine Pflicht, jede Kopie weltweit oder jedes interne Backup zu vernichten, folgt nicht pauschal aus jeder Abmahnung. Für Vernichtungs- und Rückrufansprüche enthält § 98 UrhG eigene Voraussetzungen und Verhältnismäßigkeitsgrenzen.

Zur Auslegung solcher Handlungspflichten: BGH, Beschluss vom 12.7.2018, I ZB 86/17. Der dortige Rundfunkfall ist kein August-Image-Fall.

Auskunft und Abmahnkosten haben eigene Voraussetzungen

Angaben über Beginn, Ende und Umfang einer Nutzung können für die Bezifferung eines bestehenden Anspruchs erforderlich sein. Ein ergänzender Auskunftsanspruch nach § 242 BGB setzt insbesondere voraus, dass der Berechtigte entschuldbar im Ungewissen ist und die erforderlichen Angaben unschwer erteilt werden können. Der besondere Auskunftsanspruch aus § 101 UrhG zu Herkunft und Vertriebswegen hat weitere eigene Voraussetzungen.

Ein Fragenkatalog ist deshalb nicht automatisch in vollem Umfang berechtigt. Prüfen Sie Zweck, Zeitraum und Verhältnismäßigkeit, insbesondere bei Umsatzangaben oder Informationen über Dritte. Geschuldete Auskünfte müssen richtig und vollständig sein. Ein Screenshot belegt zunächst den dokumentierten Abruf, nicht ohne Weiteres die gesamte behauptete Nutzungsdauer. Kennzeichnen Sie ungesicherte Zeitangaben als solche.

Die Erstattung erforderlicher Abmahnkosten richtet sich nach § 97a UrhG. Zu prüfen sind Berechtigung und formelle Anforderungen der Abmahnung sowie Gegenstandswert und Gebührenberechnung. Schadensersatz und Aufwendungsersatz müssen nachvollziehbar getrennt werden. Ein Formmangel lässt den zugrunde liegenden Unterlassungsanspruch nicht automatisch entfallen.

Für bestimmte nicht gewerblich oder selbständig beruflich handelnde natürliche Personen sieht das Gesetz unter weiteren Voraussetzungen eine Begrenzung des Gegenstandswerts vor. Das ist keine allgemeine Gesamtkostengrenze für Bildabmahnungen. Auch geltend gemachte Recherche- oder Dokumentationskosten sind gesondert auf Grundlage und Erforderlichkeit zu prüfen.

Diese Unterlagen werden für die Prüfung benötigt

Ordnen Sie vorhandene Nachweise, ohne wegen noch fehlender Dokumente eine Frist verstreichen zu lassen. Die folgenden Punkte sind allgemeine Prüfkriterien, keine Behauptung über den Inhalt jeder August-Image-Abmahnung.

Vorwurf und Veröffentlichung

  • Abmahnung, Anlagen und Erklärungsentwurf
  • Bildkennung, Fotograf und konkrete Fundstelle
  • Dokumentierter Nutzungszeitraum und Einsatz
  • Bereits erfolgte Antworten, Zahlungen oder Unterschriften

Lizenz und Beschaffung

  • Bildrechnung, Bestellung und Freigabebestätigung
  • Damals geltende Lizenzbedingungen
  • Auftrag und Korrespondenz mit Webagentur oder Redaktion
  • Nachweise zu Entfernung und verbleibender Abrufbarkeit

Eine Bitte um Fristverlängerung verschiebt die Frist nicht automatisch. Verlassen Sie sich erst auf eine bestätigte Verlängerung. Gerichtliche Fristen sind gesondert zu beachten. Eine Kontaktanfrage an die Kanzlei allein wahrt keine dieser Fristen.

  1. 01 → EINORDNEN

    Schreiben und Bild klären

    Anspruchsteller, Frist, Foto und bisherige Reaktion zuordnen. Fehlende Unterlagen gezielt benennen.

  2. 02 → PRÜFEN

    Ansprüche bewerten

    Rechtekette, Lizenzumfang, Unterlassung, Auskunft und Zahlungspositionen getrennt beurteilen.

  3. 03 → ABSTIMMEN

    Reaktion festlegen

    Je nach Ergebnis Zurückweisung, passende Erklärung oder Vergleichsgespräche vorbereiten. Umfang und Kosten vor Beauftragung klären.

Anwaltliche Unterstützung

Ihre Verteidigung mit Kanzlei Wrase abstimmen

Eine vollständige Abwehr oder eine bestimmte Einsparung lässt sich nicht vorab zusagen. Auch wenn eine Nutzung unberechtigt war, können einzelne Forderungen überhöht oder Erklärungen zu weit formuliert sein. Die Kanzlei bewertet Einwände und verbleibende Risiken anhand Ihrer Unterlagen.

Die anwaltliche Unterstützung im Urheberrecht erfolgt bundesweit. Nach Klärung von Auftrag und Kosten übernimmt die Kanzlei die vereinbarte Vertretung.

Rechtsanwalt Björn Wrase, Kanzlei Wrase in Hamburg

Rechtsanwalt Björn Wrase

Kanzlei Wrase
Am Kaiserkai 69
20457 Hamburg · Deutschland

Zum anwaltlichen Profil →

Häufige Fragen zur August-Image-Abmahnung

Ist eine Abmahnung von Frommer Legal für August Image nachvollziehbar?

August Image nennt Frommer Legal selbst als Partner zur Durchsetzung von Bildrechten. Das belegt die Zusammenarbeit im Allgemeinen, nicht die Echtheit jedes Schreibens oder die Berechtigung jeder Forderung. Absender, Bildzuordnung, Rechtekette und das konkrete Mandat sind getrennt zu prüfen.

Reicht ein Download oder eine Vorschau von August Image als Lizenz?

Nicht ohne Weiteres. Eine Vorschau oder interne Layoutfreigabe ist von der Erlaubnis zur Veröffentlichung zu unterscheiden. Entscheidend sind die vereinbarte Endnutzung, der Lizenznehmer und die beim Erwerb geltenden Bedingungen. Eine redaktionelle Freigabe deckt nicht automatisch eine Werbeanzeige ab.

Was gilt, wenn eine Webagentur das Foto eingebunden hat?

Fordern Sie Bildrechnung, Lizenzbestätigung, damalige Bedingungen und den Agenturauftrag an. Die Lizenz muss die Nutzung für Ihren Auftrag abdecken. Eine allgemeine Website-Rechnung belegt das nicht. Die Verteidigung gegen den Rechteinhaber und mögliche Ansprüche gegen die Webagentur sind getrennt zu beurteilen.

Sind MFM-Honorare und Zuschläge bei August Image immer zu zahlen?

Nein. Zu prüfen sind Anspruchsberechtigung, Verschulden, konkrete Nutzung und eine angemessene Lizenzvergütung. MFM-Empfehlungen gelten nicht automatisch. Ein Benennungszuschlag braucht eine eigene Grundlage; vertragliche Pauschalen sind kein gesetzlicher Schadensersatztarif.

Muss die Unterlassungserklärung immer modifiziert werden?

Nein. Zunächst ist zu klären, ob ein Unterlassungsanspruch besteht. Eine Anpassung kann erforderlich sein, wenn der vorgelegte Text zu weit geht. Die Erklärung muss einen berechtigten Anspruch trotzdem ausreichend abdecken. Eine bereits passende Fassung muss nicht allein wegen ihrer Herkunft geändert werden.

Ist die Sache erledigt, wenn das Bild gelöscht wurde?

Nein. Die Beendigung einer unberechtigten Nutzung beseitigt nicht automatisch Ansprüche aus der Vergangenheit oder die Wiederholungsgefahr. Prüfen Sie auch die öffentliche Erreichbarkeit der Bilddatei. Weitere Entfernungspflichten richten sich nach der konkreten Verpflichtung und den möglichen, zumutbaren Maßnahmen.

Klarheit über den nächsten Schritt

Lassen Sie Ihre August-Image-Abmahnung prüfen.

Senden Sie die Unterlagen per E-Mail und nennen Sie die Frist. Kanzlei Wrase klärt mit Ihnen die Möglichkeiten, das Vorgehen und die Kosten einer Beauftragung.

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