.
Kostenfreie telefonische Erstberatung: 040 - 228 682 – 10 Bundesweite Interessenvertretung!

Bewertung löschen lassen – Hilfe vom Anwalt

Möchten Sie eine Bewertung löschen lassen? Wir sind Ihnen dabei behilflich.
Nutzen Sie unser kostenfreies, telefonisches Erstgespräch.

 

Mittlerweile kann man im Internet so ziemlich alles und jeden bewerten: Seien es Ärzte, Hotels, Restaurants, Lehrer, Professoren, Arbeitgeber oder ganz allgemein zum Kauf angebotene Produkte. Immer mehr Kunden, Patienten, Gäste und potentielle Arbeitnehmer achten auf solche Bewertungen in den einschlägigen Internet-Portalen.

Doch nicht alle Kritiken entsprechen der Wahrheit oder sind im sachlichen Ton verfasst: Oft glauben Nutzer solcher Bewertungsportale, sie könnten sich im Schutze der Anonymität „austoben“ und unwahrheitsgemäße oder unsachliche Kommentare abgeben. Hierbei ist auch zu beachten, dass die Kommentare nicht nur von enttäuschten Kunden, sondern auch von unseriösen Konkurrenten in klarer Schädigungsabsicht stammen könnten.

Negative Kommentare wirken sich oft ruf- und vor allem geschäftsschädigend aus, doch andererseits ist auch gewiss nicht jede schlechte Bewertung unbegründet. Im Einzelfall muss immer eine Abwägung zwischen dem Recht auf freie Meinungsäußerung des Kritikers einerseits und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht bzw. dem Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbetrieb des Kritisierten andererseits vorgenommen werden.

 

Rechtliche Möglichkeiten, eine Bewertung löschen zu lassen

Zwar geben die allermeisten Bewertungsportale das Recht zu einer Gegendarstellung, doch dies reicht den Betroffenen oftmals verständlicherweise nicht aus. Sie wollen, dass die negativen Bewertungen entfernt werden und die jeweiligen Aussagen nicht erneut getätigt werden.

Für die Betroffenen gibt es deshalb die Möglichkeit, entweder gegen den Nutzer selbst oder gegen den Portalbetreiber eine Unterlassungs- und Beseitigungserklärung zu erwirken. Kommt der Nutzer oder der Portalbetreiber diesem Anspruch nicht freiwillig nach, hat der Betroffene die Möglichkeit, in einem gerichtlichen Eilverfahren eine Einstweilige Verfügung zu erwirken.

 

Voraussetzungen für einen Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch

Für einen solchen Anspruch gilt natürlich die Voraussetzung, dass die negative Bewertung ungerechtfertigt und damit widerrechtlich erfolgt ist. Die Rechtsprechung hat hierzu folgende Kriterien entwickelt:

Bei einer Tatsachenbehauptung wird zunächst einmal geprüft, ob die getätigten Äußerungen der Wahrheit entsprechen. Ist dies nicht der Fall, ist der Anspruch des Betroffenen auf Löschung grundsätzlich begründet. Denn die Verbreitung herabsetzender, unwahrer Tatsachenbehauptungen genießt selbstverständlich keinen rechtlichen Schutz.

Manche Äußerungen haben zudem einen rein diffamierenden bzw. beleidigenden Charakter. Auch hier sind stets die individuellen Umstände des Einzelfalls maßgebend. Steht bei der konkreten Wortwahl der Bewertung nicht mehr die sachliche Auseinandersetzung, sondern die persönliche Herabwürdigung des Betroffenen im Vordergrund, besteht auch bei einer solchen „Schmähkritik“ der Anspruch auf Unterlassung und Beseitigung der Äußerung.

 

Was muss ich tun, wenn der Portalbetreiber seinen Sitz im Ausland hat?

Oft stehen die Betroffenen vor dem Problem, dass die Betreiber der Bewertungsportale ihren Sitz im Ausland haben. Doch unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, auch diese Portalbetreiber in Deutschland zu verklagen. Gerne helfen wir Ihnen dabei, herauszufinden, wo und wie Sie den Betreiber eines bestimmten Bewertungsportals verklagen können.

 

Weitere zivil- und strafrechtliche Möglichkeiten

Je nach den konkreten Umständen des Einzelfalls haben die Betroffenen die Möglichkeit, zusätzlich zum Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch auch Schadensersatz oder Schmerzensgeld einzuklagen. Dies ist zum Beispiel dann möglich, wenn der Betroffene geltend machen kann, durch eine konkrete Aussage finanzielle Einbußen erlitten zu haben.

Außerdem kann die Bewertung auch strafrechtliche Konsequenten nach sich ziehen. Denkbar wäre zum Beispiel eine Strafanzeige wegen Beleidigung oder Verleumdung.

 

Jetzt anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen!

Sind Sie als Privatperson oder als Unternehmer Betroffener einer unrechtmäßigen, negativen Bewertung im Internet geworden? Dann können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen und unsere anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Wir geben Ihnen eine erste Einschätzung zum Sachverhalt und beraten mit Ihnen gemeinsam die nächsten Schritte. Die Kosten für die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung Ihrer Interessen werden in den meisten Fällen von der Rechtsschutzversicherung übernommen.

 

Blog

Bewertung

Falsche eBay-Bewertung stellt eine Vertragsverletzung dar

Verkäufer auf der eBay-Plattform haben gegenüber den Käufern einen vertraglichen Anspruch auf die Abgabe einer korrekten Bewertung.   Bewertung muss die korrekten Umstände wiedergeben Verkäufer und Käufer eines Artikels auf eBay stritten sich um die Versendung eines Verstärkers Typ Burmester, den der Käufer von dem Verkäufer auf der eBay-Plattform zum Preis von 7.300,00 € erworben…

disclaimer

Abmahn-Disclaimer: Keine Erstattung von Kosten der Abmahnung

Das vorliegende Urteil des Landgerichts Düsseldorf kommt zwar nicht zu einer neuen rechtlichen Erkenntnis, beweist jedoch, dass sogenannte Abwehrklauseln zum Bumerang werden können. Im vorliegenden Rechtsstreit führte ein Abmahnkosten-Disclaimer zum Verlust der eigenen Ansprüche auf Erstattung der Abmahnkosten.   Abmahnkosten-Disclaimer als Verlust der eigenen Ansprüche Es handelt sich um die Verwendung sogenannter Abmahnkosten-Disclaimer, die viele…

facebook

Kein Zugriff der Eltern auf Facebookprofil der verstorbenen Tochter

Das vorliegende Urteil des Kammergerichts Berlin hat für Schlagzeilen gesorgt. Ein 15-jähriges Mädchen hatte einen Account auf Facebook und verstarb. Die Eltern beantragten bei Facebook Einsicht in den Account ihrer verstorbenen Tochter, den sie auf dem Wege des Erbrechts durchsetzen wollten. Facebook verweigerte diese Einsichtnahme mit Bezug auf das Fernmeldegeheimnis. Die Mutter versuchte daraufhin, ihren…

werbemails

Zum Umfang des Widerspruchs bei Werbemails

Das KG Berlin hat entschieden, dass Unternehmen keine Werbemails an eine genau bezeichnete E-Mail-Adresse senden dürfen, wenn der Adressat der Zusendung von Werbemails widersprochen hat. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass der Widerspruch in diesem Fall nur für die bezeichnete Adresse gilt. Sind in dem Kundenverzeichnis des Unternehmens noch weitere E-Mail-Adressen dieses Kunden hinterlegt, ist die…

panoramafreiheit

BGH zur Panoramafreiheit

Der BGH schützt die Panoramafreiheit und hat entschieden, dass das Markenzeichen der Aida-Kreuzfahrtschiffe, der gemalte Kussmund, fotografiert und später von dem Fotografen ins Internet gestellt werden darf. Diese Panoramafreiheit erstreckt sich nicht nur auf Kunstwerke, die sich fest an einem bestimmten Ort befinden, sondern auch auf nicht ortsfeste Kunstwerke wie das Logo der Aida-Kreuzfahrtschiffe.  …

Hausverbot

Virtuelles Hausrecht eines Forenbetreibers

Das Landgericht Kerpen hat entschieden, dass einem Forenbetreiber kein grenzenloses virtuelles Hausrecht zusteht. Es ist immer eine Einzelfallprüfung vorzunehmen, da schuldrechtliche Ansprüche der Nutzer gegen den Betreiber bestehen können. Hierzu gehören unter anderem die Punkte Dauerschuldverhältnis § 314 BGB und das Verbot der unangemessenen Benachteiligung gemäß §§ 305, 307, 308 BGB.   Was war geschehen? Ein…

filesharing

Filesharing: Täterbenennung nach Klageerhebung ausreichend

Das Landgericht Leipzig hatte darüber zu entscheiden, ob den abgemahnten Internetanschluss-Inhaber eine vorprozessuale Aufklärungspflicht hinsichtlich der Täterbenennung in einem Filesharing-Verfahren trifft. Die Richter verneinten diese Frage mit der Begründung der sekundären Darlegungslast, die den Anschlussinhaber ausschließlich im Rahmen des Rechtsstreits trifft. Im vorliegenden Fall bedeutet diese richterliche Entscheidung, dass der abgemahnte Anschlussinhaber seiner Verpflichtung, den wahren…

Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung

Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung von Waldorf Frommer

Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung. Haben Sie auch Post von Waldorf Frommer erhalten? Zahlen und unterschreiben Sie nichts. Lassen Sie die Abmahnung anwaltlich prüfen.   Nutzen Sie unsere kostenfreie Erstberatung Tel.: 040 – 228 682 10 Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung: Die Rechtsanwälte Waldorf Frommer sind für den Versand von Abmahnungen in dem Bereich des Filesharings bekannt. Adressaten der Abmahnungen…

Anmelden oderCreate an account

Kanzlei Wrase hat 4,91 von 5 Sterne | 110 Bewertungen auf ProvenExpert.com