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Waldorf Frommer Abmahnung für Independence Day: Wiederkehr

Filesharing ist ein Phänomen, mit dem sich die Gerichte häufig zu beschäftigen haben. Viele Anschlussinhaber laden Musik und Filme im Rahmen einer Tauschbörse herunter. Dabei wird jedoch nur zu gerne übersehen, dass viele Angebote in diesen Tauschbörsen illegal sind, da sie ohne Einwilligung der Rechtsinhaber beziehungsweise ohne Lizenz vertrieben werden. Das Recht an der öffentlichen Wiedergabe dieser Film- und Musikwerke liegt alleine bei den Rechtsinhabern. Daher verstoßen viele Angebote in den Filesharing-Börsen gegen das Urheberrecht. Teuer wird es, wenn ein Nutzer abgemahnt wird, beziehungsweise die Angelegenheit vor Gericht geht und der Rechtsinhaber auf Unterlassung und Schadenersatz klagt.

 

Abmahnung Waldorf Frommer: Independence Day: Wiederkehr

Die Anwaltskanzlei Waldorf Frommer ist bekannt dafür, gegen Nutzer von Filesharing-Börsen vorzugehen, denn die Liste der erteilten Abmahnungen wird immer länger. Es gibt kaum einen erfolgreichen Film, für den die Kanzlei noch keine Abmahnung ausgesprochen hat. Eine der neuesten Abmahnungen betrifft den Film „Independence Day – Wiederkehr“, der noch nicht in den deutschen Kinos angelaufen ist. Rechtsinhaber ist die Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH. Die Kanzlei Waldorf-Frommer fordert die betroffenen Filesharing-Nutzer auf, eine lebenslang rechtsgültige Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und Schadenersatz in Höhe von 915,00 Euro zu zahlen.

Die rechtliche Problematik der Filsharing-Verfahren liegt in der sogenannten Störerhaftung begründet. Als Täter haftet ein Anschlussinhaber immer dann, wenn er persönlich auf die Angebote in den Filesharing-Börsen zurückgreift und diese herunterlädt. Problematisch wird es jedoch, wenn der Täter nicht eindeutig zu ermitteln ist. Die Störerhaftung hingegen betrifft einen Anschlussinhaber nicht automatisch, nur weil von seinem Anschluss ein Film heruntergeladen wurde. Dies gilt insbesondere dann, wenn Kinder, Ehegatten, Lebenspartner oder andere Mitbewohner im Haushalt leben. Auch auf Gäste und Freunde, die zu Besuch sind, erstreckt sich diese Problematik.

Es gilt also, den wahren Täter zu ermitteln. Im günstigsten Fall entfällt die Haftung des Anschlussinhabers auch dann, wenn der Täter nicht zu ermitteln ist. Mittlerweile stützt die regelmäßige Rechtsprechung des BGH diese Auffassung, die zudem eine sehr enge Eingrenzung des Täterkreises fordert. Anschlussinhaber, die eine Abmahnung der Kanzlei Waldorf Frommer erhalten, müssen zudem prüfen, ob diese rechtmäßig ist. Trotz der scheinbaren Drucksituationen sollten die darin geltend gemachten Ansprüche nicht ungeprüft erfüllt werden.

 

Reaktion auf die Abmahnung

Sollte ein abgemahnter Anschlussinhaber tatsächlich als Täter beziehungsweise Störer haftbar sein, sollte die Rechtsberatung eines Rechtsanwalts, der auf das für Urheberrecht Spezialisiert ist, in Anspruch genommen werden, damit bei der Abgabe der geforderten Unterlassungserklärung keine Fehler gemacht werden. Ein Anwalt aus diesem Bereich arbeitet eine modifizierte und individuelle Unterlassungserklärung aus, denn Standardtexte sind häufig nicht ausreichend. Diese Fehler können die abgemahnte Partei unter Umständen teuer zu stehen kommen.

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