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Kostenfreie telefonische Erstberatung: 040 - 228 682 – 10 Bundesweite Interessenvertretung!

Schufa Eintrag – Grundlage und Löschungsanspruch

Ein negativer Schufa Eintrag ist ein großes Ärgernis, vor allem dann, wenn die Eintragung unberechtigt erfolgte. Wir bieten hier einen Überblick über die gerichtlichen und außergerichtlichen Möglichkeiten, einen unberechtigten negativen Schufa Eintrag löschen zu lassen.

Negativer Schufa Eintrag? Wir bieten eine kostenfreie, telefonische Erstberatung. 

  • Lassen Sie den Sachverhalt anwaltlich prüfen
  • Besteht kein Grund für eine Eintragung, kann die Löschung beansprucht werden
  • Sämtliche, für die Löschung entstehenden Kosten sind von demjenigen zu tragen, der die Eintragung veranlasst hat.
  • Nehmen Sie Kontakt zu uns auf per Telefon, E-Mail oder mittels des nebenstehenden Kontaktformulars

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Der Begriff Schufa Eintrag ist schon fast alltäglich geworden. Gemeint ist damit ein Eintrag bei der Schufa Holding AG. Die Schufa Holding ist eine Wirtschaftsauskunft und bietet zwischenzeitlich nicht nur Kreditinstituten Gelegenheit, sich über den künftigen Vertragspartner zu informieren. Auch Telekommunikationsdienstleister, Vermieter, Leasinggesellschaften und viele anderen Dienstleister/Verkäufer haben sich der Schufa Holding AG angeschlossen und holen dort regelmäßig Auskünfte über einen potenziellen neuen Kunden ein. Die Gesellschaft enthält über eine einzelne Person in der Regel mehrere Einträge, die die wirtschaftliche Lage des Einzelnen darstellt und mittels eines Scoringverfahrens bewertet. Zu beachten ist dabei, dass längst nicht jeder Eintrag  negative Konsequenzen hat. Im Allgemeinen wird ein Schufa Eintrag sogleich mit einer Negation verglichen. In der Realität sind es allerdings „nur“ die negativen Eintragungen, die einer Person Schwierigkeiten für den Abschluss neuer Vertragsverhältnisse aber eben auch für bestehende Vertragsbeziehungen, beispielsweise zu Kreditinstituten bereiten können.

Ein negativer Schufa Eintrag hat für die Betroffenen oft weitreichende Folgen. Bestehende Kredite könnten gekündigt werden, neue Kredite werden abgelehnt und Telekommunikationsunternehmen verweigern neue Verträge. Umso ärgerlicher ist es, wenn sich der negative Schufa Eintrag als unberechtigt erweist. Betroffene haben verschiedene Handlungsmöglichkeiten, solchen Einträgen zu begegnen.

 

Ist der Schufa Eintrag berechtigt?

Die Schufa ist eine privatrechtliche Auskunftei. Die an sie übermittelten Daten unterfallen dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Dieses sieht in § 28a BDSG bestimmte Voraussetzungen für die Übermittlung der Daten an Auskunfteien wie die Schufa vor. So kann ein Schufa Eintrag nur dann erfolgen, wenn für die Forderung ein Titel (z. B. ein vollstreckbares Urteil) erwirkt wurde, die Forderung anerkannt oder insolvenzrechtlich festgestellt wurde, der Schuldner die Forderung auch nach zweimaliger Mahnung und eventueller Schufa-Androhung nicht bestritten hat oder dem Forderungsgläubiger aufgrund der Vertragsgestaltung ein fristloses Kündigungsrecht bei Zahlungsrückständen zusteht und er die Schufa-Meldung angekündigt hat. Liegt keine dieser Fallkonstellationen vor, so sind die Schufa-Meldung und der Eintrag unberechtigt.

Daher sollten Betroffene zunächst eingängig prüfen, ob im Zeitraum vor der Eintragung bestimmte Forderungen nicht beglichen wurden. Eine Auskunft über die Eintragungen in der Schufa steht aufgrund § 34 Abs. 8 BSDG jedem Bürger kostenlos einmal jährlich zu. Hilfreich kann bereits zu dieser Prüfung die Einschaltung eines Anwalts sein.

 

Negativer Schufa Eintrag: Anspruch auf Löschung

Steht fest, dass der Eintrag unberechtigt ist, so ist er laut § 35 BDSG zu berichtigen oder zu löschen. Adressat einer Löschungsaufforderung ist dabei nicht die Schufa, sondern der Veranlasser der Eintragung. Außergerichtlich sollte daher zunächst der Forderungsgläubiger bzw. der Veranlasser der Eintragung kontaktiert und aufgefordert werden, die Löschung zu bewirken. Dabei sollte benannt werden, warum die Forderung unberechtigt ist, z. B. dass einer Rechnung widersprochen und eine Forderung bestritten wurde.

Bereits zu diesem Zeitpunkt lohnt sich die Beauftragung eines Rechtsanwalts, der die Ansprüche umfassend durchsetzt. Die dafür anfallenden Kosten sind von dem Veranlasser des negativen Schufa-Eintrags zu erstatten, sofern dieser unberechtigt ist.

Kontaktieren Sie uns gern für ein kostenfreies, telefonisches Beratungsgespräch, innerhalb dessen wir eine Prüfung dahingehend vornehmen werden, ob es sich in Ihrem Fall um einen unberechtigten Anspruch handelt, Ihnen also neben dem Löschungsanspruch auch ein Anspruch auf Erstattung der entstehenden Rechtsanwaltskosten zusteht.

 

Gerichtliche Schritte zur Löschung

Reagiert der Veranlasser der Eintragung nicht auf die Aufforderung zur Löschung des negativen Schufa Eintrags, so sind alle außergerichtlichen Handlungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Eine Geltendmachung des Rechts auf Löschung ist dann nur noch gerichtlich möglich. In Eilfällen, etwa weil die Kündigung bestehender Kredite unmittelbar bevorsteht oder dringend notwendige Kredite aufgrund des Eintrags nicht gewährt werden, kann die Löschung per einstweiliger Verfügung erwirkt werden. Dafür muss vor dem zuständigen Amtsgericht die einstweilige Verfügung beantragt werden. Gerade in solch eiligen Fällen ist es wichtig, den Antrag fehlerfrei zu stellen und ihm alle erforderlichen Beweismittel (Schriftwechsel und andere Dokumente) beizufügen. Ein anwaltlicher Beistand kann für die Betroffenen dabei die nötigen Schritte in die Wege leiten und die erforderlichen Dokumente auswählen.

Nach dem Erlass einer einstweiligen Verfügung wird zwangsläufig immer ein Hauptsacheverfahren eröffnet, in dem gerichtlich die Berechtigung der Forderung geprüft wird. Die einstweilige Verfügung wirkt bis zur Entscheidung in der Hauptsache in Bezug auf den Schufa-Eintrag.

 

Schadensersatz und Erstattung der Anwaltskosten

Entsteht dem Betroffenen ein Schaden aufgrund der negativen Schufa Eintragung, etwa die Kündigung von Krediten oder die Verschlechterung der Konditionen bei neuen Krediten, so kann der Betroffene diesen Schaden im Rahmen eines Schadensersatzes von dem Veranlasser der unberechtigten Eintragung verlangen. Insbesondere müssen aber bereits die Anwaltskosten für die Prüfung der unberechtigten Forderung erstattet werden, wenn diese sich als tatsächlich unberechtigt herausstellt. Dem Betroffenen ist nämlich nicht zuzumuten, eine mitunter schwierige Beurteilung einer Schufa-Eintragung ohne anwaltlichen Beistand vorzunehmen. Geht der Betroffene von einer unberechtigten Forderung aus, ist es daher immer ratsam, sich bestmögliche Beratung durch einen Anwalt zu sichern.

 

Schufa eintrag

© Olivier Le Moal – Fotolia.com

 

 

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